Bilder für Suchmaschinen optimieren

SEO

Wer denkt, dass nur die URL, Texte und Überschriften SEO- und damit rankingrelevant sind liegt falsch. Auch Bilder entscheiden darüber wie hoch deine Webseite in den Suchmaschinen gewertet wird. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass du bereits beim Hochladen deine Bilder für Google, Bing, usw. optimierst. Aber wie Bilder für Suchmaschinen optimieren? Ich gebe dir im Folgenden einige Tipps und Tricks.

 

Die Suchmaschinen halten Ausschau nach verschiedenen Aspekten um ein Bild positiv und so auch höher zu bewerten:
Wie schnell kann das Bild geladen werden?
Wie attraktiv wirkt das Bild optisch?
Wie leicht ist das Bild zu finden?

Falls du Hilfe bei der Bilder-SEO brauchst ist das kein Problem. Es gibt eine Menge Tools mit denen du deine Bilder super bearbeiten kannst. Das wohl bekannteste ist Adobe Photoshop*. Ich benutze hingegen schon seit Jahren Gimp.

1. Qualität der Bilder

Keine Sorge, du brauchst kein Profi-Fotograf zu sein um eine gute Qualität der Bilder auf deiner Webseite zu gewährleisten. Es gibt jede Menge Anbieter bei denen du Fotos zur kommerziellen Nutzung herunterladen kannst. Ob Pexels oder Shutterstock
Es kann jedoch auch sein, dass du eigene Fotos verwenden möchtest, zum Beispiel wenn du einen Online-Shop führst und deine Produkte selber fotografierst. Für diesen Fall empfiehlt sich eine eigene kleine Fotobox*. Auch dazu findest du hier einen ausführlichen Artikel.
Oder möchtest du doch lieber Grafiken verwenden? Auch dort gibt es viele Anbieter wie Canva oder für ein Logo 99designs (Ausführlicher Artikel).

2. Das richtige Format

Die geläufigsten Bildformate im Netz sind generell JPG (oder JPEG) und PNG, Welches Format ist nun für dein Bild geeignet? Für Fotos gilt, dass diese im JPG-Format gespeichert werden sollten. Dieses Format kann 16 Millionen Farben darstellen und dabei bleibt die Größe der Datei relativ klein. Grafiken hingegen speicherst du besser als PNG. PNGs haben eine höhere Qualität, was auch bedeutet, dass die Dateien größer sind. Der größte Vorteil bei PNGs liegt darin, dass sie Transparenz zulassen, was bei Logos oft verwendet wird.

3. Auflösung und Größe

In der Print-Branche gilt je höher die Auflösung des Bildes umso besser. Im Internet ist dies nicht ganz so. Je höher die Auflösung des Bildes umso größer ist die Datei. Dies führt dazu, dass das Bild länger geladen werden muss. Das kann dein Ranking in Suchmaschinen verringern und ist für den User nervenaufreibend. Hingegen gibt es auch die Möglichkeit Bilder als Hintergrund einer Webseite einzustellen. Hier ist eine gute Auflösung ein Muss, da das Bild ansonsten unscharf erscheint.

Wie findest du nun also das richtige Verhältnis zwischen Dateigröße und Bildqualität? Hier ein paar Tipps von mir für dich:
1. Hintergrundbilder sollten nie mehr als 1 MB groß sein.
2. Die meisten anderen Bilder brauchen in der Regel höchstens 300 KB
3. Falls die Option in deinem Bildbearbeitungsprogramm vorhanden ist, speichere das Bild direkt mit der Option „Für Web speichern“
4. Zu große Bilder auf eine kleinere Abmessung skalieren und/oder die DPI runtersetzen.

4. ALT-Text

Zum Schluss kommen wir zum wichtigsten Punkt. Dein Bild kann noch so gut aussehen und Web-optimiert sein. Nur muss es auch gefunden werden. Hier kommt der Alt-Text zur Sprache. Der Alt-Text beinhaltet Informationen darüber, was auf dem Bild zu sehen ist. Hierzu ist ein kurzer und aussagekräftiger Satz oder Wortphrase am besten geeignet. Solltest du keinen Alt-Text eintragen übernimmt Google den Dateinamen. Dabei ist zu beachten, dass kein Keyword Stuffing eingesetzt wird. Benutzt du Keywords zu häufig wirst du von Google bestraft und niedriger in den Suchergebnissen angezeigt.

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